Online-Informationsmanagement: Zum „Quit Facebook Day“
Juni 1, 2010 by kjlassen
Filed under Informationsmanagement, Medien Monitoring, Medienbeobachtung, Online Reputation Management, business intelligence information, markt analyse
Online-Informationsmangement: Die Debatte um Datenschutz, Verbraucherschutz und Privatsphäre ist in vollem Gange, Politiker und Datenschutzexperten haben erkannt, dass mit Facebooks` ständigem Wachstum der ohnehin schon gewaltigen Userschaft Richtlinien auf nationaler Ebene zwecklos und spätestens seit der weltumspannenden Eroberung des Social Networking Riesen, überholt sind…
Politiker, Datenschutzexperten und Facebook-User weltweit haben mehr oder weniger das gleiche Problem mit dem Quasimonopol: War Facebook auf Kinderbeinen noch auf die Privatsphäre seiner ersten Anhängerschaft bedacht, änderte sich das auf schleichende Weise, von Experten zuweilen misstrauisch beäugt, doch von den meisten weiterhin ignoriert, bis im Dezember 2009 das Fass endgültig voll war: Facebook unternahm eine grundlegende Veränderung seiner Datenschutzrichtlinien indem die Default- Sicherheitseinstellung umgestellt wurde.

Waren bis dahin Posts und Beiträge, die man veröffentlichte nur für die eigenen Facebook- Freunde sichtbar, bewirkten die Datenschutzumstellungen auf der Seite, dass, sofern man sie nicht eigenmächtig in umständlich zu navigierenden Kontoeinstellungen umstellte, gepostete Beiträge für alle im WWW zugängig waren. Ein Paradigmewechsel im Online-Informationsmanagement aber solange man sich nicht durch umständliche und zeitaufwendige Einstellungen durchkämpfte, hatte man als Facebook-Nutzer nicht wirklich das Gefühl, noch genau bestimmen zu können, wieviel man von sich tatsächlich preisgibt.
Facebook rechtfertigte diese Neuerungen einerseits damit, dass sich die Welt schon geändert hätte, und es sich mit dem offeneren „public sharing“ (öffentliches Sich-Austauschen und Teilen) lediglich den Bedürfnissen der User anpasse. Ein weiterer Grund ist jedoch für viele offensichtlicher: Der erhöhte User-Traffic verbessert gleichzeitig die Anzeigen- und Werbeeinnahmen die über die Seite generiert werden.
Der jüngste Schritt von Seiten Facebooks` ist eine Reaktion auf die Protestwelle der vergangenen Monate, die im heutigen „Quit Facebook Day“ kulminiert: Facebook verbesserte die Benutzerfreundlichkeit indem es die Navigation der Sicherheitseinstellungen vereinfachte, so dass nicht mehr schwieriger ist, seine Privatsphäre zu schützen, als mehr und mehr von sich preiszugeben. Das dieser Schritt so lange auf sich warten ließ, ist verwunderlich, und andererseits auch nicht: Bislang konnte es sich noch leichtfertig damit rechtfertigen, dass es seinen Nutzern lediglich die Option gab, alles von sich preiszugeben, was diese dann damit täten sei ihr eigene Wahl.
Facebook hat trotz seiner Monopol-Position gemerkt, dass sich verärgerte Nutzer früher oder später nach einer Alternative umschauen werden (wie eben andere Netzwerke wie MySpace, Friendster und StudiVZ erfahren haben). Letztendlich müssen aber die User lernen mit der neuen Offenheit und der freizügigen Preisgabe von Informationen das richtige Maß zu finden. Gleichweiss werden Unternehmen das richtige Set an Richtlinien - für Mitarbeiter genauso wie ihre Kommunikationsabteilungen - herausfinden müssen.
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Neue Kommunikationskanäle und die Vorteile
Neue Kommunikationskanäle und Marktforschung sind wichtige Hilfsmittel, um an Informationen über Ihre Mitbewerber zu gelangen. Jedes Unternehmen verfolgt eine Kommunikationsstrategie, welche den Unternehmensnamen und die jeweiligen Marken auf dem Markt differenziert.
Wenn Sie die Media-Investitionen der Konkurrenz genau beobachten, sind Sie in der Lage, deren Absichten auf dem Markt zu verstehen.
Die Ausgaben im Medienbereich sind wohl überlegt und genau kalkuliert. Sie können über die Marketing- und PR-Abteilungen bis in die Vorstandsetage zurückverfolgt werden. Wenn sie angemessen analysiert werden, können diese Informationen Hinweise über die Strategien des Konkurrenten auf dem Markt geben.
Dementsprechend kann die Untersuchung der neuen Kommunikationskanäle folgende Fragen beantworten:
- Welcher Geschäftszweig wird am stärksten gefördert? Wenn die Medienerscheinung der verschiedenen Produkte und Dienstleistungen eine Zeit lang beobachtet wird, kann man Aussagen über die vorhandenen (oder nicht vorhandenen) Strategien des Mitbewerbers in den jeweiligen Geschäftszweigen treffen.
- Auf welche Marktsegmente wird gedrängt und wie wird das gemacht? Wenn beobachtet wird, wo genau die Produkte und Dienstleistungen des Mitbewerbers erscheinen, beispielsweise in Online Zeitungen, Blogs, sozialen Medien, Foren, Portalen oder Bookmarking-Seiten, kann man das Investitionsvolumen berechnen, welches über diese Kanäle in die verschiedenen Marktsegmente eingebracht wird.
Auf was zielt die Kommunikationsstrategie ab? Möchte man den Bezug zur Marke steigern, einen besseren Rufs aufbauen oder zum Handeln anregen? Wenn die Kampagne den Bezug zur Marke stärken möchte, ist die Intention, die Beziehung zum Verbraucher zu intensivieren und die brand equity zu steigern. Beim Aufbau eines besseren Rufs konzentrieren sich die Maßnahmen nicht nur auf die Marke, sondern auch auf die Beziehung des Unternehmens zur Gesellschaft. Zu guter Letzt zeigt die Häufigkeit der Erscheinungen, die den Verbraucher zum Handeln aufrufen ein großes Interesse an schnellem Wachstum im Markt.
Die systematsiche Betrachtung der neuen Kommunikationskanäle bereichert Ihr Wissen über kurz- und langfristige Absichten Ihres Konkurrenten. Natürlich ist es wichtig, dieses Wissen mit den Ergebnissen Ihrer Markenbeobachtung zu vergleichen.
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Online Reputation Monitoring ‘vergrünter’ Kampagnen
Imooty wurde als Online Reptuation Monitoring Experte zum Kommunikations-Kongress eingeladen. Der Kongress ist für PR- und Kommunikationsexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz der alljährliche Höhepunkt. Während einer Podiumsdiskussion über Internet PR und Kommunikation machte Herr Volker Gaßner von Greenpeace einen interessanten Einwurf zum Thema Online Reputation Monitoring.
Tatsächlich beobachtet Greenpeace Unternehmen via Online Reputation Monitoring, die verdächtig eifrig daran arbeiten, ihr Firmen-Image zu “vergrünen”, indem großspurig verkündet wird, man handle nach einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Unternehmenspolitik. Als Beispiel führt er den Energiekonzern RWE an, der vor kurzem eine hoch anerkannte PR- und Marketingagentur engagierte, um mithilfe eines Films das Unternehmens-Image zu verbessern. Der Film stellt den Konzern als Energie-Riesen dar, der Windmühlen pflanzt, Wasserkraftwerke installiert und Stromleitungen repariert.
Leider liefern diese umweltfreundlichen und nachhaltigen Energien lediglich 2% der Energie, die RWE anbietet. Für Greenpeace ist diese Kampagne daher typisch “vergrünt”. Greenpeace veränderte den Film dementsprechend und verdeutlicht, dass der großteil der RWE-Energie aus Atomkraftwerken stammt.
Nach wenigen Wochen hatte das Greenpeace-Video auf YouTube genauso viele Zugriffszahlen wie das Original. Die Image-Kampagne ging nach hinten los.
Herr Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, sprach ebenfalls über Online Reputation Monitoring in seiner Eröffnungsrede für den Kommunikations-Kongress. Für PR- und Kommunikationsexperten ist es eine große Herausforderung, umweltfreundliche Technologien zu kommunizieren. Zum einen sind die Technologien komplex und schwer zu verstehen (besonders in der Automobilindustrie), zum anderen ist die Versuchung groß, mit Statistiken und netten Bildern zu spielen.
Herr Zetsches Fazit lautet daher, dass Vertrauen und Wohlwollen nur durch die Kommunikation echter Inhalte zu erreichen ist. In diesem Sinne werden Greenpeace, und andere Organisationen, weiterhin die Mittel des Online Reputation Monitoring nutzen, um ‘vergrünte’ und irreführende Werbung zu enttarnen.
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Als Medien Monitoring System bei DMMK
Juni 19, 2009 by Timooty
Filed under Informationsmanagement, Neues über Imooty, News Flash, News Widget, Online Monitor & Online Monitoring, Personalisierte & Persönliche Nachrichten, markt analyse
Gestern haben wir als Medien Monitoring System am Deutschen Multimedia Kongress im ewerk Berlin teilgenommen. Mit Hilfe unsere eigene Medien Monitoring System und ein bisschen Glück, konnten wir eine Karte über einen Online-Wettbewerb gewinnen!!
Besonders interessant und reizend waren die Eröffnungsvorträge von Clay Shirky (Autor des Bestsellers „Here Comes Everybody”) und Amir Kassaei (Chief Creative Officer, DDB Group Germany). Herr Shirky hat über die Herausforderungen der Medien in einer „mitwirkenden Ära“ gesprochen. Durch das Internet können sich die Menschen nach Ansicht von Shirky leicht in Gruppen zusammenfinden und sich koordinieren und damit neue Macht erlangen, um Regierungen, Institutionen und Unternehmen entgegen zu treten.
Laut Herrn Kassaei erlebt man einen Paradigmenwechsel in der Kommunikation und der Kampf um die Aufmerksamkeit von Kunden ist nur noch über Relevanz und Orientierung zu gewinnen. Statt Konsumenten mit penetranter Werbung zu überladen, sollten sich die Unternehmen um interessante und für den Verbraucher relevante Inhalte konzentrieren, die sich dann von selbst über die modernsten Kommunikationskanäle verbreiten. Gute Nachrichten für Imooty und unsere Medien Monitoring Lösung !
Im Laufe des Tages haben wir ausgebuchte Workshops, Panels und Vorträge über die Themen Mobile Desktop, Innovations-Communities, Bewegtbild-Portale, Branded Content sowie den Mix der neuen Kommunikationskanäle, Markenkommunikation, Medien Monitoring Systeme und Social Media besucht.
Und haben wir uns sehr darüber gefreut, als der Referent von der Kommunikationsagentur BlueMars, Herr Tobias Kirchhofer, über die Notwendigkeit von Informationsmanagement für Unternehmen gesprochen hat! Laut Herrn Tobias Kirchhofer sollten die Unternehmen verfolgen, was in Foren, Blogs und Online-Medien über Ihre Produkte oder Dienstleistungen geschrieben wird, um Kundennähe zu zeugen und ihre Stimme zu hören.
Es tut nicht weh, Imooty auszuprobieren! Jeder kann ein Imooty Medien Monitoring kostenlos testen.




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