SentiTrade: Gründungsmitglied von Next Finance Alliance
Mai 3, 2012 by kjlassen
Filed under Informationsmanagement, Medien Monitoring, Medienbeobachtung, Online Monitor & Online Monitoring, Social Media Monitoring, markt analyse
SentiTrade ist eine Next Generation Medienbeobachtung Applikation für die Märkte. Es bestimmt vollautomatisch das Sentiment von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten. So warnt SentiTrade Investoren vor zu viel Optimismus und macht andersherum auf Chancen aufmerksam wenn übertriebener Pessimismus vorherrscht. So werden Investoren vor zu viel Optimismus gewarnt und andersherum macht SentiTrade auf Chancen aufmerksam wenn übertriebener Pessimismus vorherrscht.
Seit kurzem ist SentiTrade auch als Gründungsmitglied der Next Finance Alliance (NFA) aufgenommen. NFA wurde auf Initiative der auf börsengehandelte Indexfonds (ETF) spezialisierten Online-Plattform yavalu, im Mai 2012 gegründet. Weitere Gründungsmitglieder sind die Social-Trading-Plattform ayondo, die Investment-Community twindepot, die Social Media Analyse-Plattform StockPulse, das Schweizer Anleger-Portal Assetinum, SentiTrade sowie die seit Jahren erfolgreiche Community-Banking-Plattform Fidor.
Eine Krise wie die seit 2008 schwelende Bankenkrise bringt neben vielen Risiken auch großes Potential. Potential, die Ursachen der Krise zu erkennen und aus ihnen zu lernen. In diesem Sinne bieten die Unternehmen der NFA eine Vielzahl von Dienstleistungen, die helfen sollen das Vertrauen der Kunden in das Bankwesen zurückzugewinnen:
1) Transparente Kostenstrukturen
2) Individuelle Kundenberatung und
3) Neue Formen der Finanzmarktanalyse.
Über Next Finance Alliance:
Völlige Kostentransparenz bei allen Transaktionen, Unabhängigkeit von etablierten Großbanken und deren Provisionsmodellen sowie ausgeprägte Kundenorientierung gehören zu den Standards, die Unternehmen dauerhaft einhalten müssen, um von der NFA zertifiziert zu werden. Mit ihrer konsequenten Ausrichtung auf Online-Dienstleistungen will die NFA dem Verbraucher eine eigentlich selbstverständliche Grundvoraussetzung bei Geldgeschäften zurückgeben: Die völlige Kontrolle über seine Finanzen.

Medienbeobachtung und Behavioral Finance
Es ist lange her seit unserem letztem Post. Zu lange. Der Grund ist einfach, wir waren fleißig. Zu fleißig. Nach unserer strategischen Partnerschaft mit Yukka, haben wir ein gemeinsames Projekt entwickelt, das SentiTrade heißt. Kurz beschrieben haben wir uns auf die Medienbeobachtung von Finanzpublikationen in Kombination mit Sentiment Analyse spezialisiert. Ziel war es, dass Marktsentiment festzustellen und von diesen Ergebnissen prädiktive Vorhersagemodellen für die Finanzmärkte zu entwickeln. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt im letzten Jahr ist nun ein Behavioral Finance Indikator entstanden, der die Korrelation zwischen Marktpsychologie und Kursentwicklungen darstellt. Unser Datenfeed wird u.a. für Handelsmodelle und unsere Berichte und Analysen für Behavioral Finance Publikationen genutzt. Für weitere Informationen über die SentiTrade Produktfamilie, schicken Sie einfach eine Email an contact@sentitrade.com, oder folgen Sie die SentiTrade Blog.

Lieber kooperieren als konkurrieren – Strategische Partnerschaft
Mai 15, 2010 by Timooty
Filed under Informationsmanagement, Medien Monitoring, Neue Kommunikationskanäle, Neues über Imooty, Social Media Monitoring, reputation monitoring
Nach dem Motto „lieber kooperieren als konkurrieren“ gaben Stefan und ich auf dem Gründerkongress Multimedia 2010 am Mittwoch unsere Kooperation für eine gemeinsame Dienstleistung bekannt – genau ein Jahr nachdem wir uns als Gewinner des Gründerwettbewerbs genau auf diesem Kongress kennengelernt haben.

Stefan Kupferberg, Yukka GmbH & Kristoffer J. Lassen, Imooty.eu GmbH & Co KG
Stefan zu der Idee der Kooperation: „Damals haben wir überrascht festgestellt, dass wir in etwa dasselbe anbieten. Wir haben uns hier ausgetauscht und eigentlich gleich gut verstanden. Imooty machten genau das, was wir auch anbieten wollten, nur hatten sie dabei schon mehr Erfahrung. Wir dachten uns, dass es sicherlich wenig Sinn machen würde, zu versuchen Imooty zu übertreffen und so kam die Idee der Kooperation zustande.“
Mit der Yukka Software integriert Imooty ein effizientes und qualitativ besseres Datenmanagement in sein Online-Medienbeobachtung –Tool. Imooty liefert einen umfangreichen Daten – Index den Yukka mit semantischer Texterkennungstechnologie bearbeitet. So kann Imooty sein Online-Monitoring für Unternehmen und Agenturen deutlich verbessern. Duplikate, Dubletten, ähnlich oder thematisch verwandte Einträge werden automatisch erkannt und zusammengefasst, und außerdem automatisch nach Sprachen sortiert.
In einer Workshop Session des Kongresses zum Thema „Vom Gründer zum Unternehmer – Nach der Gründung ist vor dem Erfolg“, wurden „Stolpersteine“ junger Startup - Unternehmen auf dem Weg zur wirtschaftlichen Nachhaltigkeit diskutiert, sowie Möglichkeiten, wie sich diese durch Kooperation und Vernetzung umgehen lassen. Unter der Moderation von Ulrich Walter und Uwe Seidel von VDI/VDE-IT kamen Gründer, Investoren, und Gründungsberater zu einer offenen Diskussion zusammen, um sich zu Problemen wie Erfahrungsdefiziten, Finanzklemmen, Wachstumsdynamik und Isolation auszutauschen.
Imooty und Yukka hatten Gelegenheit von der Bilanz des ersten Jahres als Unternehmensgründer zu berichten, und im Hinblick auf den „Stolperstein Erfahrungsdefizite“ darüber, wie sie die Nachteile solcher Defizite mit ihrem Entschluss zur Kooperation teilweise hatten ausgleichen können. Beide Unternehmen entschlossen sich ihr Know-how zu kombinieren:
Imooty, gegründet Anfang 2009, bietet Online Medienbeobachtung und beobachtet für seine Kunden in Echtzeit die Meinungsbildung in Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Blogs, Foren, Foto- und Videoportalen. Das Unternehmen war Hauptpreisträger des Gründerwettbewerbs 2008 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), und Preisträger des „European Business Awards“, „Business Innovation of the Year 2009 Ruban d’honneur“.
Yukka, gegründet im März 2009, optimiert die inhaltliche Analyse von unstrukturierten Daten. Das Unternehmen kombiniert bewährte Verfahren der Künstlichen Intelligenz mit computerlinguistischen Methoden um Anwendungen anzubieten, die das Aufbereiten von Informationen präziser machen.

Social Media Monitoring: Weshalb Google Alerts allein es nicht packen
Bei ihren ersten Gehversuchen mit Social Media Monitoring, beginnen die meisten noch mit Google Alerts. Doch wenn Sie Social Media Monitoring wirklich ernsthaft betreiben wollen, sollten Sie etwas Zeit in die Suche nach einem professionellen Tool investieren. Das Problem mit Google besteht darin, dass die Suchergebnisse von einer Reihe von Faktoren abhängen, eingeschlossen Ihrer eigenen Suchchronik. Es ist offensichtlich, dass Sie kaum brauchbare Werte erzielen werden, wenn Ihre Suchchronik irrelevant für Ihre neue Anfrage ist.
Außerdem bestimmt Google’s geheimer Algorithmus die Relevanz und Berechtigung von Links, was für Monitoring-Zwecke ungeeignet ist. So ist es wahrscheinlich, dass Ihnen obskure, aber relevante Branchenblogs entgehen, welche nicht nach Google’s SEO-Regeln spielen… Als nächstes werden Sie schnell feststellen, dass es zwar eine Sache ist, die Informationen zu finden, jedoch eine ganz andere, sich auf die gesammelten Daten einen Reim zu machen.
Wie verarbeiten Sie Ihre Social-Media-Monitoring -Suchergebnisse? Nicht mit Google Alerts, das ist sicher.
Also womit fängt man an?
Erstens, entscheiden Sie sich, von welchen Social Media Plattformen Sie Ihre Informationen beziehen möchten. Wo vertreibt sich Ihr Marktsegment so die Zeit? Trifft man sich auf Myspace, oder wird friend-casting betrieben und getweetet auf Facebook und Twitter?
Als nächstes bestimmen Sie Ihre Stichwörter: Sagen wir, Sie sind ein Rechtsanwalt, der neue Klienten sucht; Sie würden sicherlich einige Stichwörter benutzen um Ihr Fachgebiet zu beschreiben. Bieten Sie Leistungen rund um Geistiges Eigentum an, würden Sie alles rund um ‘Patente’, “Schutzmarken’ und ‘Urheberrechte’ verfolgen wollen. Doch Sie würden so nur eine Menge Lärm von Ihren Konkurrenten und deren Angeboten zum Leistungsschutzrecht erhalten.
Wenn Sie jedoch weitere Stichwörter hinzufügen, wie “Raubkopie”, “Urheberrechtsverletzung” und “Frage”, kann sich unser IP –Experte auf Individuen mit spezifischen Problemen einstellen… So würde man die Anzahl an Suchergebnissen wesentlich reduzieren, viel weniger Zeit damit verbringen irrelevante Suchergebnisse zu durchforsten, und schneller solche mit einem konkreten Problem finden.
Abhängig von den Antworten zu den oben aufgeführten Fragen, können Sie entweder eine Agentur damit beauftragen diesen Job für Sie zu übernehmen, oder es mit einem Do-it-yourself Social-Media-Monitoring –Service versuchen.
Es ist eigentlich kein Geheimnis mehr: Wenn Sie sich für die Do-it-yourself –Variante entscheiden, werden Sie eine Menge Zeit sparen! Wenn Sie sofort hier und jetzt loslegen wollen, melden Sie sich doch gleich für Imooty’s KOSTENLOSES 4-wöchiges Social-Media-Monitoring –Probeabo an!

Online-Medienbeobachtung mit Imooty
März 31, 2010 by kjlassen
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Online-Medienbeobactung : Dieses Video begleitet Sie durch den Imooty Basic und Imooty Pro Registrierungsprozess. Zuerst tragen wir in paar Keywords ein, die wir beobachten möchten (Basic). Als Nächstes zeigen wir, wie man in die Pro-Version Suchbegriffe nach drei Kategorien unterteilt eintragen kann, wie z.B. Ihren Firmennamen, Ihre Konkurrenten, und einige wichtige branchenspezifische Begriffe.
Mit Online-Medienbeobachtung von Imooty empfangen Sie dann regelmäßig:
- Frühwarnung gegen Reputationsschädigung im Netz
- Wettbewerberanalyse und Markenbeobachtung von Branchentrends
- Eigenes Medien Dashboard und Updates per RSS, Widgets und E-Mail
Es ist tatsächlich so einfach mit Online-Medienbeobactung anzufangen!

Social Media Monitoring Grundfunktionen
März 31, 2010 by kjlassen
Filed under Informationsmanagement, Neues über Imooty, Online Monitor & Online Monitoring, Online Reputation Management, Social Media Monitoring, reputation monitoring
In diesem Video werden wir die Grundfunktionen von Imooty’s Social Media Monitoring Tool durchgehen. Zuerst wird die Navigation von keywordbasierten tags präsentiert und darauffolgend zeigen wir wie man Posts nach Blogs, Foren und anderen nutzergenerierten Quellen sortieren kann. Als Nächstes wird gezeigt wie man ganz einfach interessante Social Media Monitoring Posts in seiner Bibliothek abspeichern kann. Zuletzt erklärt die Video-Einführung wie nach spezifischen Unterthemen gesucht werden kann.

Mit Social Media Monitoring neue Kundschaft finden
März 24, 2010 by kjlassen
Filed under Medien Monitoring, Medienbeobachtung, Neue Kommunikationskanäle, Online Monitor & Online Monitoring, Social Media Monitoring, markt analyse
Ist Social Media Monitoring der richtige Weg um mehr Aufträge zu generieren? Jemand hat mich das tatsächlich vor ein paar Tagen gefragt. Manchmal liegt der beste Weg eine gute Antwort zu finden darin, mit einer Frage zu erwidern: “Hast du bemerkt, dass Leute oft Statusmeldungen nutzen, um bestimmte Interessen zu bekunden oder den anderen mitzuteilen, wonach sie suchen?”
In ‘guten alten Zeiten’ hätte man vielleicht in eine Direktwerbekampagne investiert, um mehr Internetverkehr auf seine Webseite zu lenken. Man hätte auch eine Online-Werbekampagne bzw. Adwords mit Kosten pro Klick starten können, um mehr Sichtbarkeit zu erlangen, Google ein wenig mehr Geld einzutreiben, und die eigene Abhängigkeit von SEO zu verringern. Mit Social Media Monitoring -Tools hingegen, gibt es ‘Echtzeit’ -Gelegenheiten um zu den Leuten Kontakt aufzunehmen, die genau danach suchen, was Sie zu bieten haben.
Es gibt selbstverständlich einen Überfluss an Social Media Monitoring -Tools, die Ihre Dienstleistung anbieten. Allerdings liegt die Hauptaufgabe darin, die richtigen Keywords festzulegen, die Sie für Ihre Kampagne nutzen werden. Dieser Prozess ähnelt tatsächlich dem der SEO: Genau, wie Sie auch Ihre Webseite für jene Wörter und Phrasen verzeichnet haben wollen, die Leute gebrauchen um nach Ihren (Arten von) Produkten bzw. Dienstleistungen zu suchen, werden Sie auch Stichwörter auf dem Schirm behalten wollen, die von Leuten benutzt werden, um Interessen zu beschreiben, die parallel laufen zu dem, was Sie zu bieten haben.
Nehmen wir an, Sie betreiben Ihr Geschäft mit der Herstellung von Designershirts anhand von Aufträgen, die Sie über Ihre Webseite erhalten: In diesem Fall möchten Sie evtl. Stichwörter und Phrasen wie “maßgeschneidertes Hemd”, “nach Kundenwünschen gefertigtes Hemd” und/ oder “nach Maß geschneidertes Hemd” beobachten. Lediglich Begriffe wie “Designershirt” zu beobachten könnte zwar auch Ergebnisse bringen, allerdings besteht die Gefahr, dass sie zu allgemein sind.
Hier empfiehlt es sich auch ‘Ihre’ Keywords mit solchen zu vergleichen, die im Zusammenhang mit Wettbewerbern mit ähnlichen Produkten bzw. Dienstleistungen genutzt werden. Eine ebenso gute Idee ist es, Terminologie und Fachbegriffe der Branche zu beobachten, um die neuesten Brachentrends zu verfolgen, und ausfindig zu machen, in welche Richtung sich Kundeninteressen entwickeln…
Aller Wahrscheinlichkeit nach werden auch Sie Social Media Monitoring für eine kosteneffektive Alternative zur traditionellen Marktbeobachtung befinden. Besser noch: Mit Imooty.de können Sie es ganz kostenlos herausfinden.

Social Media Monitoring und Empfehlungsmarketing
März 10, 2010 by kjlassen
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Social Media Monitoring, Social Media Optimierung und Empfehlungsmarketing sind dabei SEO zu ersetzten. Die Leute verbringen weniger Zeit damit, selbst im Internet zu navigieren und zu browsen, und werden zunehmend beeinflusst von Empfehlungen und Aktivitäten ihrer Freunde und Bekannten. Das hat auch Einfluss auf die Marketingbranche: War es bis jetzt noch wichtig, dass man bei Google an erster Stelle gelistet war, müssen Unternehmen sich nun mit Monitoring und Optimierung von Social Media auseinandersetzen.
Ein großer Teil des User-Daseins auf Social Media Netzwerken wie Facebook besteht darin, mit Freunden und Bekannten Web-Links zu interessanten Nachrichten- oder Internetseiten, Fotos, Videos und Blogs zu teilen. Dieses sogenannte “friend-casting” von Informationen hat Facebook zu einer bedeutenden Kraft bei der Regelung des Internetverkehrs gemacht. Neuerdings hat es sogar den Suchmaschinengiganten Google überholt, und gehört zu den Spitzenreitern für die Weiterreise zu anderen Seiten im WWW.
Bei der klassischen Art der Mund-zu-Mund-Propaganda verbreiteten sich empfehlenswerte Informationen eher langsam und innerhalb eines überschaubaren Kreises, doch die Geschwindigkeit des Internets, und die wachsende Popularität der sozialen Netzwerke und Plattformen hat diesen persönlichen Einschätzun- gen einen neuen Stellenwert gegeben: Im Internet verbreiten sich Empfehlungen auf effiziente und kostengünstige Weise und mit hoher Reichweite, doch Word-of-Mouse-Marketing, bzw. “Virales Marketing” ist trotzdem von vielen unterschätzt.
Ein Grund dafür ist, dass viele nicht wissen, wie sie bei der Masse an Informationen den Überblick behalten, und wichtige von unwichtigen Beiträgen im Netz trennen können. Noch haben viele kein System für Social Media Monitoring entwickelt, und halten positive Empfehlungen für reine Glückssache. Sie wissen selten Bescheid, wie hoch ihre Empfehlungsrate ist, wer die Empfehler sind, wieviel Umsatz durch diese hinzukommt und weshalb sie von ihnen empfohlen wurden. Doch wer sein Empfehlungspotential kennt, ist denjenigen, die über einen reden, nicht hilflos ausgeliefert, sondern kann durch deren laufende Feedbacks eine Menge lernen.
Fasst man diese Informationen zusammen, kann man sagen, dass Facebook und andere Social Media Plattformen ein fester Bestandteil der Online-Erfahrungen der Verbraucher geworden ist. Damit lautet die Botschaft an die Werbebranche, dass den Social Media Netzwerken ernstere Aufmerksamkeit gebührt, und dass Werbeagenturen einen Weg finden müssen, um sich diesen Internetverkehr zu Nutze zu machen…
Aber wie verfolgt man positive und negative Kundenbewertungen im Internetverkehr, und wie kann Imooty dabei helfen?
Am besten schauen Sie selber nach: Testen Sie heute kostenlos unser Social Media Monitoring Tool !

Social Media Monitoring und Meinungsmacher im Netz (”trust agents”)
Februar 22, 2010 by kjlassen
Filed under Informationsmanagement, Medien Monitoring, Medienbeobachtung, Neue Kommunikationskanäle, Online Reputation Management, Social Media Monitoring, reputation monitoring
Von Zeit zu Zeit hören wir die Frage: ” Worin besteht das Risiko, kein Social Media Monitoring Tool zu haben?”. Die Frage offenbart, dass noch immer die Auffassung vorherrscht, Social Media seien nur ein Add-on, ein Zusatz zu den anderen Medien. Das sind sie nicht. Social Media folgen anderen Regeln und sind dabei ganze Märkte umzuformen.

In den Social Media Netzwerken treffen sich die Leute vor allem um Kontakte aufzubauen und zu pflegen die mehr mit einem jeweiligen Kontext zu tun haben, als mit der Pflege persönlicher Beziehungen. Während früher Verbindungen ortbezogen (in der Nachbarschaft, der Gemeinde, Schule oder Verein) entstanden, nehmen wir heute mit Leuten online Kontakt auf, die unsere Empfindungen zu einem Thema, und unsere intellektuellen Interessen teilen. Für viele sind die traditionellen Medien nicht mehr die primäre Informationsquelle. Zunehmend wenden sich die Leute den Social Media zu und suchen “jemanden wie mich” mit der Konsequenz, dass viele Blogs und Forendiskussionen bei der Meinungs- und Wahrnehmungsbildung eine immer wichtigere Rolle einnehmen im Vergleich zu den traditionellen Medien.
Gleichermaßen geht es bei PR- und Marketingkampagnen nicht länger um die übliche one-to-many-Kommunikation mit Verbreitung von Pressetexten und aufdringlichen Call-to-Action-Botschaften. Über Social Media Monitoring Tools stellen Firmen Kontakte her und interagieren mit Leuten, die ihr Interesse zu einem bestimmten Thema bekundet haben.
Dennoch hat sich die Strategie, mit der man einflussreiche Leute erreicht, nicht geändert. PR und Marketingmaßnahmen versuchen immer noch mit Meinungsmachern im Netz Kontakt aufzunehmen, welche ihrer Einschätzung nach eine bestimmte Nachricht an ihre Netzwerken weiterleiten werden.
Tatsächlich betreibt erfolgreiches Kampagnenmanagement on-to-one-to-many-Kommunikation. Die PR- oder Marketingnachricht wird durch one-to-one-to-many-Kommunikation weitergeleitet, sobald es die Interessen der angesprochenen Person anspricht, UND sobald es einen Nutzen für ihr/ sein Netzwerk darstellt.
Die größte Herausforderung der Unternehmen, die Social Media nutzen, gegenüberstehen, ist demnach die Verwischung der Grenze zwischen Marketing und Kommunikation. Die Marketingabteilung möchte es nutzen, um zu verkaufen; die Kommunikationsabteilung, um Beziehungen zu pflegen und zu verbessern. Natürlich geht es bei Social Media im besonderen darum eine echtes Mitglied einer Community zu sein und einen Nutzen für sie darzustellen, anstatt nur dem nächsten Verkauf hinterher zu sein. Das erhöht die Anzahl der Leute mit denen ein Unternehmen es zu tun hat, was mehr Zeit und Investitionen in die Pflege von Beziehungen erfordert.
Der Einfluss von Social Media Monitoring wird einen tiefgreifenden Effekt auf die PR- und Marketingindustrie, wie wir sie heute kennen, haben. Bei PR- und Marketingmaßnahmen geht es immer mehr darum mit realen Personen Kontakte zu knüpfen, und da jeder heute in einem Netzwerk involviert ist, hängt es nicht mehr nur von den PR- Und Makretingabteilungen ab. Eine gut durchdachte Strategie wird den Verbindungen einer ganzen Organisation nutzen, und einen tiefgreifenderen, wertvollen und nachweisbaren Einfluss hinterlassen, als irgendeine der traditionellen Kampagnen auch nur zu hoffen wagen.
Sie wollen anfangen bei den Unterhaltungen in den Social Media Netzwerken mitzuhören? Melden Sie sich noch heute zu einem kostenlosen Probeabo von Imooty’s Social Media Monitoring Tool an.

Online- Rufmanagement und Crowdsourcing
Im Kontext des Online- Rufmanagements bezeichnet man Crowdsourcing, bzw. Schwarmauslagerung, als Social Bookmarking oder Kollaboratives Taggen.
Was hat das nun zu tun mit Marken und Marktbeobachtung? Zugegeben, heutzutage, so gut wie alles! Das neueste Beispiel erhalten wir von Sears, einer großen Kaufhauskette in den USA.
Ein Paar hatte einen Kühlschrank bei Sears in Dripping Springs, Texas, gekauft. Dieser wurde kostenlos zu ihnen nach Hause geliefert. Als der Lieferwagen der Firma eintraf, rannte der Hund der Familie, Toot, hinaus, um herauszufinden ,was es mit den Besucher auf sich hatte. Der Wagen war kurz vor dem Anhalten, als ein lautes Aufjaulen zu hören war. Toot war vom Lieferwagen überfahren worden und starb kurz darauf.
Verständlicherweise war die Hundebesitzerin sehr mitgenommen durch den Vorfall und ging zum Ladenbesitzer. Sie suchte einen Weg um mit dem tragischen Ereignis abschließen zu können. Der Besitzer entschuldigte sich, aber beharrte darauf, dass es nicht die Schuld von Sears war. Schließlich hätte das Paar seinen Hund hinaus in den Garten laufen lassen. Dieses Verhalten half der Frau nicht im geringsten über die Angelegenheit hinweg zu kommen, und als sie nach Hause kam, war auch ihr Mann nicht erfreut darüber, wie mit seiner Frau bei Sears verfahren worden war.
Er rief im Laden an, doch der Besitzer wiederholte nur, dass es die Schuld des Paares war, und dass der Hund sich hätte entfernen müssen. Es wäre klüger von ihm gewesen, wenn er seine Entschuldigung übermittelt hätte, ohne die aufgelösten Kunden dafür verantwortlich zu machen.
Das Paar kaufte daraufhin einen Domain- Namen SearsKilledMyDog.com und entwarfen eine Website, auf welcher sie ihre Erfahrungen mit der Firma darstellten. Als die Seite vollständig und ins Leben gerufen war, teilten sie allen Freunden und Angehörigen davon mit und posteten einen Link auf Facebook. Wie mit jeder Internet- Veröffentlichung erhielten auch sie unmittelbare Reaktionen. Innerhalb von 24 Stunden zählte die Seite schon eine beträchtliche Anzahl an Besuchern, und die tragische Geschichte lief auf Platz 1 auf Reddit, während es über The Consumerist zum Twitter- Phänomen wurde.
Zu diesem Zeitpunkt begann die Sears- Kundenbetreuung mit seinem Online- Rufmanagement und aktiver Schadensbegrenzung. Hochrangige Führungskräfte riefen das Paar an um sich persönlich zu entschuldigen und baten den beiden eine Entschädigung für die Schmerzen, die sie hatte ertragen müssen, an. Das Paar hatte das Gefühl, seine Forderungen waren gehört worden, und die Website wurde wieder eingestellt. Als Nächstes fügte Sears seine Stimme zu den Diskussionen hinzu, die auf The Consumerist tobten. Sie baten darum, selbst einen Kommentar mit ihrer Antwort veröffentlichen zu duerfen;
„Wir sind sehr betroffen vom dem Verlust des Hundes eines treuen Sears-Kunden. Sobald wir davon Kenntnis hatten ( um 17 Uhr am 11. Dezember 2009), reagierte unser Team umgehend und kontaktierte den Kunden, der einen Kühlschrank bei unserer Filiale in Dripping Springs, Texas, erstanden hatte. Der Geschäftsbereich- Vorsitzende, Will Powell, hat den Kunden schon um 19Uhr des 11. Dezember 2009 unser Beileid, sowie unsere Entschuldigung übermittelt, welche von den Kunden zu unserer Freude angenommen wurden. Als Zeichen unseres tiefen Bedauerns haben wir den Kunden eine Entschädigung für den Hund, sowie die Erstattung der Kosten des ursprünglichen Einkaufs angeboten.“
Nach diesem Update ermittelte Sears jene Leute mit dem meisten Einfluss, welche den Artikel ge-Tweetet hatten, und schickte ihnen den Link mit dem Update. Das erlaubte Dritten ein Update zum Artikel über ihre eigenen Benutzerkonten zu posten, welches den Bemühungen des Online- Rufmanagements Glaubwürdigkeit verschaffte, da die neuen Tweets nicht direkt von Sears kamen.
Die herkömmliche Definition von Crowdsourcing besagt, dass es das Ausgliedern bestimmter Tätigkeiten und Aufgaben ist, welche normaler Weise von In-house Mitarbeitern und Auftragnehmern erledigt werden, und nun an eine willkürliche Zusammenstellung von Leuten (der Menge – the crowd) zur Ausführung übertragen wird. Das Sears- Beispiel zeigt, wie dieser Begriff auch auf Online-Rufmanagement Anwendung finden kann. Mit Social Media Monitoring Eigenengagement, Offenheit und persönlichem Dialogeingriff, konnte Sears eine Kehrtwende vom negativen Effekt des Crowdsourcing zum positiven machen.
Lust auf Online- Rufmanagement bekommen? Melden Sie sich noch heute für eine kostenlose Probe bei Imooty.de an!



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