Jenseits von Social Media Monitoring und warum Unternehmen scheitern
Oktober 28, 2009 by Timooty
Die erste Maßnahme, um einen Schritt über Social Media Monitoring hinauszugehen ist: Zuhören. Unternehmen profitieren davon, die Probleme ihrer Kunden zu verstehen. Indem Lösungen angeboten und Wissen mitgeteilt wird, können wertvolle Inhalte weitergegeben werden, für die sich die Verbraucher wiederum einsetzen.
Wo liegt also das Problem?
Wenn Sie behaupten, eine offene und aufnahmebereite Vertretung im Internet zu führen, folgt diesem Anspruch eine Erwartungshaltung. Genauer gesagt, erwartet der Nutzer, gehört zu werden. Aktives Social Media Monitoring, sowie Richtlinien, wann und wie auf Bewertungen geantwortet wird, sind oberste Priorität für gelungene Kundenbeziehungen und gegenseitiges Vertrauen. Ignorieren Sie niemals Kunden, die gehört werden wollen; das wäre ein Fehler.

Viele Firmen zögern vor dem Schritt vom Social Media Monitoring zum aktiven Dialog. Sie haben Angst, dass alles aus den Fugen gerät, wenn alle Verbraucher plötzlich anfangen, via Twitter zu kommunizieren. Ein Risiko besteht auch darin, den Dialog zu vermeiden und an den alten, hierarchisch strukturierten Kommunikationswegen festzuhalten. Naja, eine Anpassung an die sozialen Medien wird die Firma nicht dem Untergang weihen. Sicherlich werden Fehler gemacht, aber genau deshalb sind die sozialen Medien so reizvoll.
Anscheinend können Unternehmen über nichts anderes sprechen als ihre Produkte. Um zu vermeiden, aufdringlich oder sogar langweilig zu wirken, sollten Sie relevante Themen in ein besonderes Licht rücken. Im Blog von Kodak, zum Beispiel, geht es nicht nur um Kodak-Produkte, sondern vor allem um Photographie.
Internetnutzer erwarten von Unternehmenswebseiten Interaktivität. Sie suchen nach neuen Inhalten, Artikeln, Videos, Podcasts und Links zur Branchenentwicklung. Erfrischende Inhalte entstehen in einer top-down Struktur nur schleppend. Wenn die IT-Abteilung Webseiten neu aufsetzen muss, um einen Beitrag zu veröffentlichen, wird es zu keinem Dialog kommen. Ein einfaches CMS ist hierfür wichtig. Sobald eine PR- und Kommunikationsrichtlinie feststeht, sollten alle in der Lage sein, Informationen mitzuteilen.
Der Schritt von Social Media Monitoring zum Dialog ist kein Hexenwerk. Hi-Tech Investitionen sind dafür nicht nötig. Denken Sie nur an blog, Twitter und Facebook…
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