Informationsmanagement Anwendungen und Online Bewertungen

Oktober 15, 2009 by Timooty  

Zum Informationsmanagement gehört auf jeden Fall eine Analyse, aus der hervorgeht, wie Ihr Firmen- oder Markenname, im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern, in online Bewertungen abschneidet.

Oder vielleicht doch nicht?
Der New York Times Artikel “Im Internet sind alle Kritiker, aber sie sind nicht sehr kritisch” berichtet, dass die durchschnittliche online Bewertung bei 4,3 von 5 Sternen liegt. Diese Zahlen sind von der Gauß’schen Glockenkurve meilenweit entfernt. Wie kommt dieser Effekt zustande? Spielen Informationsmanagement Anwendungen hier eine Rolle?

informationsmanagement-20Dem Artikel zufolge spielen sie eine Rolle.
Druckerpapier, Stiefel und Hundefutter genießen im Internet ein aufgebläht gutes Ansehen. Das gleiche gilt für Hotel-Bewertungen auf TripAdvisor.com.

Nicht nur Informationsmanagement Maßnahmen haben hierbei einen Einfluss. Neben dem Geschäftsleiter, der die durchschnittliche Bewertung seines Produkts oder seiner Dienstleistung eigenhändig aufpeppelt, gibt es Leute, die Webshops beobachten. Einige unabhängige Kritiker von Amazon verdächtigen den Internetriesen der selektiven Bewertungsprüfung.

Das heißt im Klartext: Negative Bewertungen werden gelöscht, um den Umsatz zu steigern. Ed Keller, Vorstandsvorsitzender der Keller Fay Group, hat herausgefunden, dass ungefähr 65% der Online-Mundpropaganda positiv ausfällt und lediglich 8% negativ.

Zu guter Letzt stellt sich die Frage, wie ‘gut’ eine gute Bewertung ist. Sind Sie in der Lage, Ihr Informationsmanagement mit einer 4,3 zu bewerten?

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Comments

One Response to “Informationsmanagement Anwendungen und Online Bewertungen”
  1. S.anne75 sagt:

    Wie ‘gut’ eine gute Bewertung heutzutage noch ist, hängt vor allem davon ab, wie weitreichend ihr Einfluss ist. Sprich, beim Online-Informationsmanagement geht es vor allem auch darum, die einflussreichsten Kritiker ausfindig zu machen, also Einträge nicht nur nach ‘positiv’ oder ‘negativ’ zu unterteilen, sondern auch nach der Tragweite ihrer Nachricht. Negative Inhalte können im Internet viel Schaden anrichten, müssen aber nicht. Wer Zeit sparen will, sollte zunächst herausfinden, wo die wichtigsten Meinungsmacher im Web unterwegs sind.

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