Mit Social Media Monitoring die Initiative ergreifen

Mit Social Media Monitoring die Initiative ergreifen bedeutet, sich um Funken in sozialen Medien zu kümmern, bevor sie zu Waldbränden werden. Wenn Sie negative Kommentare über Ihre Marke in einem Diskussionsforum entdecken, kommt schnell die Frage auf, wie groß die Wirkung davon ist.

Sicherliche braucht man sich nicht um den chronischen Nörgler zu sorgen, der sich in sozialen Medien austobt. Richten Sie jedoch Ihre Aufmerksamkeit auf ein negatives Kommentar, wenn es auch bei anderen Teilnehmern anklang findet.

social-media-monitoringFinden Sie dann heraus, wer kommentiert hat. Handelt es sich um eine echte Person mit einer Anhängerschaft? Spiegelt sich in dieser Anhängerschaft Ihre Zielgruppe? Kurz gefasst: Wenn sie Social Media Monitoring anwenden, ermitteln Sie, welchen Einfluss die Person hat, die kommentiert.

Falls das Social Media Monitoring zeigt, dass Mitglieder Ihres Kernpublikums negative Kommentare hinterlassen, dann sollten Sie besonders aufmerksam werden. Wenn einige Ihrer aktivsten Anhänger heute unzufrieden sind, dann wird es in nächster Zeit wahrscheinlich immer mehr Nutzern so ergehen.

Für den Fall, dass Kommentare und Foreneinträge sich zu einem Blogbeitrag mausern, sollten Sie genauer hinschauen. Der Kommunikationskanal hat sich verschoben, es herrscht Alarmstufe Rot.

Der Blog könnte nun ein guter Ort sein, um direkt auf Kritik zu antworten und im Online Reputation Management aktiv zu werden. Bauen Sie mit dem Autor eine Beziehung auf. Legen Sie Ihre Argumente dar und bitten Sie um Kommentare.

Mit etwas Glück wird der Blogger seinen Eintrag aktualisieren und Ihren Lösungsvorschlag einbeziehen. Wenn Sie mit Social Media Monitoring die Initiative ergreifen, können Verschiebungen in andere Kommunikationskanäle, beispielsweise andere Blogs, Nachrichtenseiten und Videos, vermieden werden.

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Online Reputation Monitoring ‘vergrünter’ Kampagnen

Imooty wurde als Online Reptuation Monitoring Experte zum Kommunikations-Kongress eingeladen. Der Kongress ist für PR- und Kommunikationsexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz der alljährliche Höhepunkt. Während einer Podiumsdiskussion über Internet PR und Kommunikation machte Herr Volker Gaßner von Greenpeace einen interessanten Einwurf zum Thema Online Reputation Monitoring.

Tatsächlich beobachtet Greenpeace Unternehmen via Online Reputation Monitoring, die verdächtig eifrig daran arbeiten, ihr Firmen-Image zu “vergrünen”, indem großspurig verkündet wird, man handle nach einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Unternehmenspolitik. Als Beispiel führt er den Energiekonzern RWE an, der vor kurzem eine hoch anerkannte PR- und Marketingagentur engagierte, um mithilfe eines Films das Unternehmens-Image zu verbessern. Der Film stellt den Konzern als Energie-Riesen dar, der Windmühlen pflanzt, Wasserkraftwerke installiert und Stromleitungen repariert.

Leider liefern diese umweltfreundlichen und nachhaltigen Energien lediglich 2% der Energie, die RWE anbietet. Für Greenpeace ist diese Kampagne daher typisch “vergrünt”. Greenpeace veränderte den Film dementsprechend und verdeutlicht, dass der großteil der RWE-Energie aus Atomkraftwerken stammt.

Nach wenigen Wochen hatte das Greenpeace-Video auf YouTube genauso viele Zugriffszahlen wie das Original. Die Image-Kampagne ging nach hinten los.

Herr Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, sprach ebenfalls über Online Reputation Monitoring in seiner Eröffnungsrede für den Kommunikations-Kongress. Für PR- und Kommunikationsexperten ist es eine große Herausforderung, umweltfreundliche Technologien zu kommunizieren. Zum einen sind die Technologien komplex und schwer zu verstehen (besonders in der Automobilindustrie), zum anderen ist die Versuchung groß, mit Statistiken und netten Bildern zu spielen.

Herr Zetsches Fazit lautet daher, dass Vertrauen und Wohlwollen nur durch die Kommunikation echter Inhalte zu erreichen ist. In diesem Sinne werden Greenpeace, und andere Organisationen, weiterhin die Mittel des Online Reputation Monitoring nutzen, um ‘vergrünte’ und irreführende Werbung zu enttarnen.

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